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Nichts soll die ursprüngliche
Schönheit der Pflanze stören. Dies versuchen wir durch unsere
Innenraumbegrünungs- konzepte sowie der Auswahl unserer
Dekorations-, Pflege- und Zubehör-Artikel immer zu bedenken
und umzusetzen.
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In einer norwegischen Studie untersuchte Professor Tøve Fjeld an der
Grundschule der Gemeinde Tonsberg, inwieweit Pflanzen zur Verbesserung des
Raumklimas beitragen. In den Klassenzimmern mit Pflanzen zeigte sich, dass die
gesundheitlichen Beschwerden erheblich abnahmen und die Schüler positiv auf die
Begrünung reagierten. Sie empfanden ihren Klassenraum als frischer, schöner
und angenehmer.
An dieser Schule gab es vorher zahlreiche Beschwerden bedingt durch das
schlechte Raumklima wegen der geringen Ventilation. Da die finanziellen Mittel für
eine verbesserte Ventilation oder eine bauliche Anpassung nicht ausreichten,
suchte man nach kostengünstigen Alternativen. Die Wahl fiel auf ein Projekt,
bei dem Pflanzen in einem biologischen System eingesetzt werden.
Bepflanzung in speziellen Pflanzkästen
Bepflanzt wurden so genannte Bioprozess-Einheiten mit Dracaena deremensis,
Dracaena fragrans, Epipremnum aureum, Philodendron scandens und Aglaonema
commutatum. Diesen vier Meter langen Kästen mit einem Reservoir für Blumenerde
und Wasser wurde Raumluft durch ein Rohr zugeführt und über das Erdvolumen
verteilt. Das System arbeitet geräuschlos, erhöht die Verdunstung von Wasser
und sorgt dafür, dass die Wurzeln der Pflanzen und das biologische System in
hohem Maße zur Reinigung der Luft beitragen können. Beleuchtet wurden die
Pflanzen mit Ott-Röhrenlicht von 1000 Lux. |
Gesünder leben mit Pflanzen
Die Ergebnisse der Studie haben deutlich gezeigt, dass ein Unterschied zwischen
den Klassen mit Pflanzen und zusätzlichem Licht und den übrigen Klassenräumen
besteht. Nach Meinung der Schüler in den Räumen mit Pflanzen hat sich nicht
nur die Luftqualität, sondern auch die allgemeine Befindlichkeit verbessert.
Die Reaktionen der Schüler besagen, dass die Klasse an Raumeffekt dazu gewinnen
konnte und einen helleren Eindruck hinterließ. Außerdem klagten die Schüler
weit weniger über gesundheitliche Probleme. Symptome wie Kopfschmerzen und ein
trockener Hals traten weitaus seltener auf als in den Klassen ohne Pflanzen.
Die Ergebnisse entsprechen exakt einer zu einem früheren Zeitpunkt durchgeführten
amerikanischen Untersuchung innerhalb einer Büroumgebung. Auch hier konnte
konstatiert werden, dass die Präsenz von Pflanzen einen positiven Einfluss auf
das Wohlbefinden ausübt und einen Rückgang gesundheitlicher Beschwerden
bewirkt. Drei wesentliche Faktoren spielen bei der wissenschaftlichen Studie aus
Norwegen eine entscheidende Rolle. |
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1. Veränderungen im visuellen Umfeld beeinflussen die Perzeption der
Umgebung:
Viele Studien der letzten Jahre belegen, dass Menschen Sträucher, Bäume und
Pflanzen als positive Elemente ihrer Umgebung erfahren. Selbst visuelle Eindrücke
der Begrünung wie Abbildungen, Filme oder die Aussicht aus einem Fenster
beeinflussen die Eigenwahrnehmung von Stress und messbare Stressindikatoren wie
Puls, Blutdruck, Leitfähigkeit der Haut und Muskelspannung. Die Schüler in den
Klassen mit Pflanzen haben eine bessere Einstellung zu ihrem Klassenraum: 69
Prozent der Schüler geben an, sich wohler zu fühlen, 82 Prozent wollen auch in
Zukunft lieber in einer Klasse mit einem biologischen System sitzen und lernen.
2. Reinigende Wirkung:
Sowohl die grünen Teile der Pflanze als auch die Wechselwirkung zwischen
Wurzeln und Mikroorganismen im Boden können nachweislich chemische Bestandteile
aus der Luft abbauen bzw. binden. Für die reinigende Kraft der Pflanzen spielt
ihre Menge, die Ventilation und das Maß der Verunreinigung eine Rolle. Pflanzen
können zwar nie das Problem verunreinigter Luft insgesamt lösen. Allerdings
liefern sie einen Beitrag, was allein schon die Abnahme gesundheitlicher
Beschwerden beweist.
3. Luftbefeuchtende Wirkung:
Der Wasserverbrauch der Pflanzen lag alle drei Wochen bei ca. 100 Litern. Die
Luftfeuchtigkeit stieg um 6,5 Prozent bei einer Temperatur von 18° Celsius und
um 5,1 Prozent bei einer Temperatur von 22° Celsius. Eine lokale Erhöhung der
Luftfeuchtigkeit wird als Verbesserung der Atmosphäre empfunden. Die
Feuchtigkeit, die durch Pflanzen in die Luft gelangt, enthält höchstwahrscheinlich
weniger Mineralien als die Feuchtigkeit aus einem Befeuchtungssystem, was dazu führt,
dass weniger Reizungen der Schleimhäute auftreten. Die Symptome, die
normalerweise mit einer Erkältung einhergehen, wurden in den Klassenräumen mit
Pflanzen als weitaus weniger belastend und lernbeeinträchtigend empfunden als
in den Räumen ohne ein biologisches System.
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Infobereich: |
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Healthy green at Work |
Die
Kampagne 'Gesundes Grün am
Arbeitsplatz', von der
Europäischen Gemeinschaft will
Informationen über die
gesunden Auswirkungen von
Pflanzen am Arbeitsplatz
vermitteln. Die Website dieses
Projektes,
www.healthygreenatwork.org,
ist deshalb sehr gut für die
Informations-Promotion der
Innenraumbegrünung ihrer
Kunden zu verwenden. |
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Innenraumbegünung |
Allgemeine Informationen zur
Innenraumbegrünung |
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Norwegische Studie |
Norwegische Studie zur
Innenraum- und Objektbegrünung |
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BMW Studie |
Das begrünte Büro für gesunde
und zufriedene Mitarbeiter |
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Pflegetipps |
Pflege der Innenraum- und
Objektbegrünungsobjekte |
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